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Beschreibung: Bei der F-14A handelt es sich um einen zweisitzigen und zweistrahligen Schulterdecker mit einem Tragwerk variabler Pfeilung und doppeltem Seitenleitwerk. Bei der Fertigung wurden primär Leichtmetallegierungen verwendet. An besonders beanspruchten Teilen - wie im Bereich der Schwenkflügel - wurde Titan eingesetzt. Der feststehende Flügelkasten im Tragflächenmittelteil ist eine aus Titan gefertigte Struktur, die auch als Kraftstofftank dient.
Die Tragflächen können im Flug von 20 bis 68 Grad geschwenkt werden. Am Boden lassen sie sich auf 75 Grad zurückschwenken, so dass auf Flugzeugträgern ein möglichst geringer Platzbedarf entsteht. Vorteil der Schwenkflügel ist, dass man mit ausgeschwenkten Tragflächen genügend Auftrieb für den langsamen Flug bei Trägerstarts und -landungen zur Verfügung hat, und andererseits mit eingeschwenkten Tragflächen Überschall-Flug erreicht. Nachteilig ist, dass die Schwenkflügel den Jet groß, schwer, kompliziert und teuer machen. Die Tragflächen besitzen Spoiler zur Verbesserung der Manövrierfähigkeit sowie über fast die gesamte Länge Klappen an der Tragflächenhinterkante und Vorflügel an der Vorderkante.
Am Heck befinden sich zwei voll bewegliche Heckflossen zur Höhen- und Rollregulierung sowie zwei nach außen abgeschrägte Seitenleitwerke.
Das Fahrwerk ist besonders stabil ausgelegt, um harte Trägerlandungen zu ermöglichen. Die beiden hinteren Räder werden in die Tragflächenkästen eingefahren. Das steuerbare Vorderfahrwerk hat Zwillingsbereifung und eine Befestigung für das Flugzeugträger-Katapult. Hinten zwischen den Triebwerksauslässen befindet sich der Fanghaken für die Landung.
Die Triebwerke vom Typ Pratt & Whitney (P&W) TF30-P-412 der A- Version sitzen in einzelnen Gehäusen unter dem Rumpf. Hauptgrund für diese Konfiguration war, dass sie gute Luftzufuhr für die Triebwerke sicherstellte und die Triebwerke für Wartungsarbeiten gut zugänglich sind. Die Düsen leisten jeweils 68 kN Trockenschub und 93 kN Schub mit Nachbrenner. Die Lufteinläufe der F-14 sind auf vier verschiedene Querschnitte einstellbar.Unter jedem Triebwerksgehäuse kann ein Außentank mit 1.100 Liter Treibstoff mitgeführt werden.
Das Cockpit ist mit zwei Martin-Baker GRU-7A Schleudersitzen ausgerüstet. Die Cockpithaube ist einteilig und wird nach hinten oben geöffnet. Auf der rechten Cockpitseite befindet sich eine einziehbare Sonde zur Luftbetankung.
Die erste Maschine startete am 21. Dezember 1970 zu ihrem Jungfernflug. Die US Navy erhielt ihre ersten Flugzeuge ab Oktober 1972. Ende der 1980er Jahre entschied sich die US Navy Teile der F-14 Flotte zu modernisieren. Zur Erprobung der für die F-14D vorgesehenen Ausrüstung wurden zwei F-14A umgebaut. Bei der F-14D wurde gegenüber der F-14A ungefähr 60 Prozent der Avionik erneuert. Die erste F-14D flog am 9. Februar 1990, die Auslieferung begann im November 1990.
Seit einiger Zeit wird die Tomcat bei der US-Navy zunehmend von der McDonnell Douglas F/A-18 Hornet ersetzt. Zukünftig sollen dort auch die neuen mit steuerbaren Vektordüsen ausgestatteten Tarnkappenflugzeuge Lockheed Martin F-35 Lightning II eingesetzt werden.
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