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Beschreibung: Erstflug: 1942
Die Focke-Achgelis Fa 330 Bachstelze konnte bereits bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h starten Die Maschine wurden allein durch die Geschwindigkeit des U-Bootes, bzw. durch den Wind angetrieben und durch Autorotation emporgehoben. Der Aufbau war äußerst einfach gestaltet und bestand aus einer Stahlrohrkonstruktion mit einem 7,30 m Durchmesser messenden Hauptrotor, der aus drei Rotorblättern bestand. Der Tragschrauber ließ sich zusammenklappen und platzsparend in U-Boot verstauen.
Die Vorteile gegenüber einem Motorflugzeug waren:
- kleinerer Stauraum (2m³ bei Startschlitten, 2,5m³ bei Fahrgestellanwendung),
- kein Kraftstoffverbrauch,
- sehr geringe Erkennbarkeit infolge Fortfall von Tragflächen und Rumpfverkleidung,
- keine Geräuschentwicklung,
- kein Mithören durch Benutzung einer Telefonie-Schleppseilanlage,
- erhöhte Betriebssicherheit wegen Fortfall des Flugmotors,
- leichter Umgang mit dem Flugzeug,
- keine Wartung,
- einfache Handhabung beim Fliegen.
Nachteile gegenüber dem Motorflugzeug:
- Beschränkung des Kursbereiches durch herrschende Windrichtung und Herabsetzung der Manövrierfähigkeit des ausgelassenen Flugzeuges,
- Sichtbeschränkung auf 260°.
Bei der Erprobung der FA 330 stellten sich folgende taktische Mängel heraus:
- begrenzte Manövrierfähigkeit,
- fehlender Eigenantrieb,
- eingeschränkte Sichtbereiche (260°)
Als Abhilfe waren Ergänzungen zu einem neuen leichten U-Jagdhubschrauber auf Bachstelze-Basis geplant:
- Erhöhung des Abfluggewichtes auf 300 kg,
- 45-PS (33 kW) Zündapp-Motor,
- Einbau eines Heckrotors anstelle der Leitwerke,
- verstärktes Rumpffahrwerk,
- Cockpitverkleidung.
Dieser Autogiro sollte die Bezeichnung Focke-Achgelis FA-336 erhalten. Eine Nullserie wurde 1943 gefordert, verzögerte sich aber und bis Kriegsende war lediglich ein Mustergerät im Bau.
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