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Beschreibung:
Der heimliche Star der ILA 2002 war u.a. die italienische Alenia G 222, respektive deren tollkühne Piloten. Unglaubliches Staunen war auf den Gesichtern vieler Zuschauer zu sehen, als die G-222 Flugmanöver vollführte, welche man vielleicht einem Hochleistungsjet zutraut, aber mit Sicherheit nicht einer behäbigen Transportmaschine dieser Größe. Denn, Rollen und Loopings mit einem Transportflugzeug zu fliegen gehört sicher nicht zur alltäglichen Praxis in der Fliegerei. Zwar verfügt ein leeres Transportflugzeug über einen enormen Leistungsüberschuss, doch das alleine befähigt sie im Allgemeinen noch lange nicht zur “Kunstflugmaschine”. Die Alenia G-222 stellt da eine Ausnahme dar. Offenbar ist den vollblütigen “Ferrari-Italienern” bei der Konstruktion das Temperament durchgegangen. Wenn Sie das z. B. mit einer alten “Transall” versuchen, würden Ihnen m.E. wahrscheinlich die Flügel abbrechen.
Grundsätzlich ist die Alenia G-222 ein mittelschwerer, taktischer Mehrzweck-Transporter mit Kurzstart- und Landefähigkeit. Davon konnten sich die Besucher der ILA auch selbst überzeugen, als die Maschine unmittelbar nach den Flugvorführungen aus relativ größer Höhe im Sturzflug zum sog. “Sarajevo-Anflug” ansetzte. Nach wenigen 100 Metern kam sie mittels Umkehrschub zum stehen. Sie ist ferner mit einer Druckkabine ausgestattet und wird von zwei Turboproptriebwerken bewegt.
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