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Die Bewaffnung: (kann sehr unterschiedlich ausfallen)
Unter dem Plotensitz befindet sich eine bewegliche Kettenkanone. Der Apache kann ferner mit zwei Arten von Luft-Boden-Raketen bestückt werden. Das wären auf der einen Seite die
lasergelenkten Panzerabwehrraketen vom Typ Hellfire und auf der anderen die ungelenkten Hydra-Raketen. Auch die Stinger-Raketen werden verwendet. Auch wenn der Apache nicht für Luft-Luft-Gefechte vorgesehen ist, kann er mit Infrarot gelenkten Luft-Luft-Raketen vom Typ Stinger bewaffnet werden.
30-mm-Kettenkanone: Jeder Apache besitzt eine Kettenkanone vom Kaliber 30-mm (Typ Hughes XM 230) mit 1.200 Schuss, die unter dem Hubschrauber beweglich montiert ist. Sie ist eine 1-läufige, elektrisch angetriebene Kanone und verwendet einen Drehbolzenmechanismus, der von einem doppelten geschlossenen Kettenantrieb angetrieben
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Hughes XM 230
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Kaliber
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30 mm
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Läufe
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1
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Länge
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1,68 m
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Gewicht
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57 kg
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Schussfrequenz
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625 +/- 25 pro Min.
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Geschwindigkeit
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790 m/s an Mündung
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wird. Ferner sind 2 Rückstoßdämpfer vorhanden. Die Kanone wird hydraulisch bewegt. Die Anvisierung geschieht über das “Integrated Helmet and Display Sight System” (IHADSS) oder das “Target Acquisition and Designation System” (TADS). Das Feuerleitsystem stabilisiert automatisch die Kanonenaufhängung, berechnet den nötigen Vorhalt und kompensiert die Geschoßbahn.
Hellfire-Raketen: Die 16 lasergelenkten, an den Seiten angebrachten Hellfire-Raketen können im Block bis zu 20 Grad noch oben und unten bewegt werden. Sie fliegen nach dem Abschuss nicht direkt auf das
Ziel los, sondern vorerst in etwa 45-Grad-Stellung nach oben, um den feindlichen Panzer von oben kommend an der weichsten, bzw. ungepanzerten Stelle zu treffen. Im getroffenen Panzer wird bei der Explosion geschmolzenes Blei freigesetzt.
Das Steuerungssystem verwendet einen semi-aktiven Lasersucher (SAL) und einen analogen Autopilot. SAL-Raketen fliegen auf einen vom Ziel reflektierten Laserstrahl zu, der entweder vom Hubschrauber selbst (Normalfall) gesendet wird oder sogar von einer anderen externen Plattform, die mehrere Kilometer entfernt sein kann - z.B. von einem befreundeten Panzer oder Aufklärungsflugzeug.
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Hellfire-Rakete
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Typ
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Mehrzweckrakete Lasersucher
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Gefechtskopf
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Hochbrisanz-Hohlladung
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Länge
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1,626 m
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Durchmesser
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0,178 m
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Spannweite
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0,33 m
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Startgewicht
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45,7 kg
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Reichweite
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1500-8000 m
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Geschwindigkeit
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Mach 1,4
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Bei der Entwicklung der Waffe war die Vorgabe der Militärs, dass auch bewegliche Ziele getroffen werden können. Dies bedeutete, dass die Hellfire eine Manövrierbarkeit erhalten musste, wie man sie normalerweise eher bei Flugabwehrwaffen antraf, als bei Panzerabwehrraketen. Gleichzeitig wurde gefordert, dass der Sprengkopf gegen alle Panzerungen wirksam sein sollte. Die Hellfire kann fast alle taktischen Punktziele zerstören - von manövrierenden Hubschraubern über Panzer bis hin zu Gebäuden. Sogar bewaffnete Schnellboote oder Truppentransporter können versenkt werden.
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Stinger-Rakete
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Länge
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1,52 m
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Durchmesser
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70 mm
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Spannweite
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0,14 m
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Startgewicht
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16 kg
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Gefechtskopf
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3 kg Hochbrisanz-Splittersprengkopf
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Zielsteuerung
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IR/UV evtl. mit passivem Radar-Sucher
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Antrieb
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Feststoff
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Reichweite
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3 km
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Stinger-Raketen: Die Stinger-Raketen werden an den äußeren Enden der Stummelflügel befestigt. Sie ist eine infrarotgelenkte Kurzstreckenrakete, die von einem Feststoff-Raketenmotor angetrieben wird und über einen Splittersprengkopf verfügt. Im Gegensatz zur frei hängenden Hellfire ist die Stinger in einem Abschussrohr gelagert.
Die Urversion stammt zwar von 1980, jedoch begann die Entwicklung des eigentlichen Luft-Luft-Raketensystem erst 1984. Das Air-To-Air Stinger (ATAS) Programm bietet eine zielempfindliche, leichte IR-Rakete zum Einsatz aus kurzen Entfernungen gegen tieffliegende Flugzeuge und Hubschrauber. Die Rakete kann aber auch gegen Bodenradar eingesetzt werden.
Übrigens: Als Boden-Luft-Raketen amerikanischer Bauart werden Stinger auch von der Schulter abgefeuert und können einen niedrig fliegenden Kampfjet oder einen Hubschrauber zum Absturz bringen. Amerikanische Piloten fürchteten diese Raketen in Afghanistan, weil sie früher von den USA dorthin zum Kampf gegen die UdSSR geliefert wurden. Auch Befürchtungen, dass diese Varianten von Terroristen zum Abschuss von Verkehrsflugzeugen genutzt werden, sind real.
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HYDRA-Rakete
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Länge
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1,06 m (abzügl. Gefechtskopf)
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Durchmesser
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70 mm
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Spannweite
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186 mm
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Startgewicht
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6,2 kg (minus Gefechtskopf)
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Gefechtskopf
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meistens 4,5-kg-Klasse
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HYDRA-Raketen: Die bei weitem am häufigsten von den US-Kampfflugzeugen verwendeten Raketen sind die ungelenkten 70-mm-Raketen Namens “HYDRA Folding Fin Aerial Rocket” (FFAR). Diese Raketen stammen ursprünglich alle von einer in 1948 entwickelten Luft-Luft-Rakete ab und verwenden meist 8 ausklappende Heckflossen zur Flugstabilisierung.
Zwei der frühesten Versionen, die schon in Vietnam eingesetzt und in westliche Staaten exportiert wurden, waren die Mk 4 und die Mk 40, die jeweils für den Einsatz von Flugzeugen und Hubschraubern konzipiert waren. Die Raketen stehen noch heute im Dienst.
Die aktuelle “Hydra 70” Rakete sieht wie eine konventionelle ungelenkte 70-mm-Rakete aus und besteht aus einem Mk 66 Feststoff-Raketenmotor mit drei umgeklappten Aluminium-Flossen. Sie werden im Pulk zu vielen zusammengefaßt aus einer größeren Trommel einzeln abgefeuert. Die Gefechtsköpfe können je nach Aufgabe vielfältig sein.
Erfahrungen im Kriegseinsatz gegen den Irak:
Ursprünglich wurde der “Apache” zu Zeiten des “kalten Krieges” für den Einsatz im bewaldeten, hügligen und z.T. bergigen Europa konzipiert und nicht für den Einsatz in
Wüstengebieten.
In den Cockpits verstopften folglich durch den Wüstenstaub die Filter der Klimaanlagen, was sich negativ auf die Einsatzfähigkeit der Piloten auswirkte. Ferner war der Verschleiß der Turbinen und beweglichen Teile so enorm, dass im Schnitt 1/3 aller Apache ausfielen. Es gab wohl noch nie einen Hubschrauber, der mit einem derart großen Wartungsaufwand betrieben werden musste.
Außerdem fanden die Hubschrauber nicht die erforderliche Deckung im meist flachen Wüstengebiet des Irak. Bei Tag waren Angriffe fast unmöglich, weil viel Staub aufwirbelte, der den Standort der Hubschrauber schon aus der Ferne verriet.
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