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Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow (Berlin-Spandau)

YAK-18A: diese Jak ist eine von vielen Untervarianten der Ursprungsversion UT-2M

YAK-18,  Yakovlev
YAK 11
(Luftwaffenmuseum) YAK 11
(Fürstenwalde 2004) YAK-50 + Cockpit
(Schönefeld 2003) YAK-52
(Oehna 2003) andere YAK 52
(Nauen)

Technische Daten:    Erstflug Yak 18A = 1954 // Erstflug UT-2M = 1945

Hersteller

Yakovlev

BEsatzung

2

Motor

1 x AL-14R

Art

Sternmotor

Zylinder

9

Leistung

225 Ps

max. Geschwindigkeit

254 Km/h

Marschgeschwindigkeit

180 bis 230 Km/h

Landeschwindigkeit

110 bis 115 Km/h

Gipfelhöhe

5.000 m

Reichweite

max. 750 Km

Startstrecke

215 m

Landestrecke

250 bis 270 m

Spannweite

10,62 m

Länge

8,35 m

Höhe

3,35 m

Tragfläche

17,00 m²

Leermasse

995 Kg

Startmasse

1.281 Kg

.

.

Hinweis: Das Wort “YAK” und “Yakovlev” wird z.T. auch als “JAK” und “Jakowlew” beschrieben !!

Beschreibung:

andere YAK-18
(ILA 2002) Flugansicht YAK-11
(Duxford 2006)

Die Jakowlew Jak-18A ist eine von vielen Untervarianten, die aus der Ursprungsversion UT-2M als Grundschulflugzeug 1943 in der Sowjetunion entwickelt wurden.

Das erstmals 1945 geflogene Muster war eine Ganzmetallkonstruktion mit einer Mixtur aus Stoffbespannung und Blechbeplankung. Nach abgeschlossener Erprobung wurde Anfang 1947 die Serienfertigung beschlossen und in Auftrag gegeben. Von diesem Grundmodell entstanden mehrere tausend Exemplare für die Anfängerschulung in der militärischen und zivilen sowjetischen Fliegerei. Bis 1974 wurden von allen Versionen weit über 9.000 Exemplare gebaut, die in geringem Umfang bis heute noch in Ländern der Dritten Welt Verwendung finden.

Die Jak-18A wurde 1957 als weiterentwickelter Prototyp Jak-20 getestet. Dieses Muster unterschied sich gegenüber der Standard-Jak-18 durch seine größere Spannweite (10,60 m), eine verstärkte Grundstruktur und sein verbessertes Triebwerk Al-1 4R. Zur Erzielung einer größeren Reichweite wurden das Tankvolumen erhöht und kleinere Veränderungen am Leitwerk vorgenommen.

Bei Einstellung der Produktion gegen Ende 1967 waren von der früheren Version insgesamt 6.670 Flugzeuge mit der Typenbezeichnung Jak-18A entstanden. Seitenansicht YAK-18A 

In der DDR kam die Jak-18A in den Flugzeugführerschulen der LSK/LV und in den ersten Jahren nach Gründung der INTERFLUG auch zur Schulung von Agrarfliegern zum Einsatz. Außerdem wurde die Jak-18 in einigen wenigen Exemplaren in der „Gesellschaft für Sport und Technik“ (GST) als Schulmaschine genutzt.

Das Muster Jak-18A, das im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr mit der taktischen Nummer 25 (Werk-Nr. 616) vorhanden ist, steht noch im Depot und wird für Besucher nach Fertigstellung einer weiteren Ausstellungshalle zugänglich sein.

 

 

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