Ihre Meinung
Ihre Fragen

 Typensuche:

Militärflugzeuge
Transportflugzeuge
Geschäftsflugzeuge
Kleinflugzeuge
Oldtimer
Helikopter

Flugzeuge, Hubschrauber, Piloten, Militärflugzeuge, Transportflugzeuge, Sportflugzeuge, Kampfjets, Luftfahrt, Airbus, Eurocopter

Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow (Berlin-Spandau)

English Electric (BAC) “Lightning” F.2A : Allwetter-Abfangjagdflugzeug von 1954

English Electric Lightning F.2A

Technische Daten:

English Electric Lightning English Electric P1 Short SB5

Hersteller: British Aircraft Corporation - Besatzung: 1 - Triebwerk: 2 x Rolls-Rayce Avon 211 R (oder: 2 x ETL 1A-A RR “AVON 302”) - Schub: 60,0 kN - mit Nachbrenner: 73,94 kN - Geschwindigkeit: 2.044 Km/h (schon 1954 !!) - Steigleistung: 152 m/sec. - Gipfelhöhe: 18.300 m - Reichweite: 600 Km - Aktionsradius: 320 Km - Lerrmasse: 12.542 Kg - Abfluggewicht: 17.554 Kg - Spannweite: 10,60 m - Länge: 16,84 m - Höhe: 5,97 m - Bewaffnung: 2 oder 4  30-mm-Adenkanonen, 2 gelenkte oder 48 ungelenkte Raketen -

  • Erstflug Englisch Electric P.1A
  • Estflug P.1B / XA847 Lightning
  • Erstflug F.2 

- 04.08.1954
- 04.04.1957
- 11.07.1961

Beschreibung: Erstflug: 1961 der abgebildeten Maschine - Erstflug dieses Typs: 04.08.1954

Die BAC Lightning erreicht als erstes britisches Jagdflugzeug die doppelte Schallgeschwindigkeit. Das Muster geht auf einen Flugzeugentwurf zur Erforschung des Flugverhaltens im Uberschallbereich zurück. Um eine möglichst hohe Schubkraft in einer schlanken Zelle unterzubringen baute man 2 übereinanderliegende Triebwerke ein. Um ein Abreißen der Strömung zu verhindern, erhielten die stark gepfeilten Tragflächen einen Sägezahn. Die ersten Testmaschinen flogen noch mit Sapphire-Triebwerken. Am 11. August 1954 durchbrach die P.1 als erste britische Maschine die Schallmauer im Horizontalflug. Der guten Steigfähigkeit, Beschleunigung und Manövrierfähigkeit stand als einziger Schwachpunkt die geringe Reichweite gegenüber. Ein weiteres Versuchsflugzeug war die Short SB5, einTestflugzeug zum Vergleich der Tragflächen- und Schwanzkonfiguration.

Als die britische Regierung die Entwicklung schwerer Allwetterabfangjäger zugunsten von Flugabwehr-Raketen stoppte, gab sie gleichzeitig der Lightning als Schönwetterabfangjäger den Vorzug. Die 1957 mit stärkeren Nachbrennertriebwerken und einem leistungsfähigeren Abfangradar gebauten P.1 B erreichten ein Jahr später die doppelte Schallgeschwindigkeit. Im Juni 1960 ging die erste der als F Mk.1A bezeichneten Serienausführung an die No. 74 Squadron in Coltishall. Ihr folgten 8 weitere Staffeln. Die RAF stationierte die Lightning auch in Deutschland. Auch Kuwait uns Saudi Arabien erhielten Maschinen dieses Typs.

Für die Lightning wurden Trainer mit nebeneinander liegenden Sitzen gebaut.

Die XN 730 kam 1963 zur No. 19 Squadron. Nach ihrer Umrüstung auf F2A-Standard (neues Flächenprofil, breitere Seitenflossen, vergrößerter Bauchtank, Fanghaken) wechselte sie zur No. 92 Squadron nach Gütersloh, bei der sie 1976 ausgemustert wurde. 1991 kam sie ins Luftwaffenmuseum nach Gatow.

Einige im Privatbesitz befindliche Trainer-Maschinen fliegen heute noch in den USA. Sie werden dort u.a. an solvente Kunden incl. Piloten vermietet, die “echte” simulierte Luftkämpfe fliegen wollen. Ein nicht ganz billigen Hobby.

English Electric Lightning F 2
English Electric Lightning
English Electric Lightning F.2A

 

[Home] [Inhaltsverzeichnis] [Luftwaffenmuseum] [Sinsheim-Speyer] [Museum Duxford] [US Air Force] [Air and Space] [RAF Museum] [Museum Cosford] [Heli-Museum] [ILA 2010] [ILA 2008] [ILA 2006] [ILA 2004] [ILA 2002] [ILA 2000] [Le Bourget 2007] [Berlin Tegel] [diverse Flugtage] [Berlin Schoenefeld] [Düsen und Motore] [Drohnen / Raketen] [Panzer / Kanonen] [Autos] [MS Flugsimulator] [Impressum]

 

Google
Web www.bredow-web.de