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Beschreibung: bis 1957 das wichtigste Jagdflugzeug der britischen Luftwaffe
Die Gloster Meteor (Werksbezeichnung G.41) der Gloster Aircraft Company war das erste britische strahlgetriebene Jagdflugzeug, das die Einsatzreife erlangte. Erstflug des Prototyps war am 5. März 1943. Die Meteor Mk.1 wurde ab dem 12. Juli 1944 bei der Royal Air Force in Dienst gestellt.
Die Gloster Meteor litt im Zweiten Weltkrieg unter Gierschwingungen bei Mach-Zahlen von 0,74 und höher, die ihre Eignung als Jagdflugzeug stark einschränkten. Dieses Problem trat bei allen im Zweiten Weltkrieg gefertigten Strahljägern auf, war bei der Meteor aber besonders stark ausgeprägt. Es wurde erst nach Kriegsende gelöst, als man die Bedeutung von gepfeilten Tragflächen erkannte.
Die eher konventionell gebaute Meteor hatte die ungepfeilten Tragflächen etwa in der Mitte des in Ganzmetall-Schalenbauweise gefertigten Rumpfes, - kann also ein “Mitteldecker” bezeichnet werden. In diesen waren die Triebwerksgondeln integriert. Das Bugradfahrwerk war normal einziehbar und die Haupträder wurden in die Triebwerksgondeln noch oben gezogen. Ein T-Leitwerk wurde verwendet, weil dies außerhalb des Abgasstrahls lag. Bei den ersten Triebwerken konnte man noch nicht abrupt Vollgas geben, weil ansonsten die Düsen erloschen wären. Erst mit zunehmender Geschwindigkeit konnte der Gashebel langsam nach vorne gedrückt werden. Dies führte dazu, dass man beim Start hätte nebenher laufen können.
Recht schnell wurden daher neue Typen mit größerem Antrieb entwickelt. Der Mark II Typ wurde in einer Anzahl von 280 gebaut. Die Meteor Mk. IV hatte einen Rolls Royce Dervent 5 Motor. Nachfolgende Versionen wurden u.a. mit Rolls-Royce W.2B/23C Welland 1 ausgestattet. Der oben abgebildete Typ F.8 wurde ab 1950 ausgeliefert und war bis 1955 im Dienst der RAF.
Im Herbst 1945 wurden zwei Exemplare zu Weltrekordflügen eingesetzt. Am 7. November wurde der absolute Geschwindigkeitsweltrekord auf 975 km/h geschraubt; am 7. September 1946 auf 985 km/h verbessert.
Zwischen 1942 und 1954 wurden ca. 3540 Meteor gebaut und an zwölf Nationen geliefert. 1945 kaufte z.B. Dänemark 20 Gloster Meteor Mk. IV. Von 1951 bis 1954 fertigte auch Fokker 330 Meteor in Lizenz. Das letzte Exemplar der Abfangversion Meteor F.8 wurde im Frühjahr 1957 bei der RAF ausgemustert.
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