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MiG-15 UTI, Mikojan-Gurewitsch: wurde als Kampfeinsatztrainer für die MiG-Unterschalljäger gebaut

MiG-15 UTI, Mikojan-Gurewitsch: wurde als Kampfeinsatztrainer für die MiG-Unterschalljäger gebaut

Diese MiG-15 UTI wurde als Kampfeinsatztrainer für die MiG-Unterschalljäger gebaut. Die Maschine eignete sich auch als Kampftrainer für Abfangs- und Tiefangriffsaufgaben. In der UdSSR wurde zu jedem Kampfflugzeugmustertyp ein 2-sitziges Schulflugzeug gebaut, um so den Umstieg auf die Kampfmaschinen zu erleichtern. Der Lehrer saß auf dem hinteren Sitz, der an Stelle eines Rumpftankes höher eingebaut war.

Die Maschine flog in 30 Lädern in vielen Streitkräften Europas, Asiens, Afrikas und Amerikas bis in die 80er Jahre. Polen, die CSSR und China bauten das Flugzeug in Lizenz. Die NVA erhielt im Juni 1956 ihren ersten Doppelsitzer aus der CSSR. Auf diesem Mustertyp erfolgte die Umschulung auf MiG-15 und ab1957 MiG-17. Ab 1967 wurden der Trainer von der Let L-29 “Delfin” abgelöst.

Im Kurierdienst und für Wetterflüge blieb sie bis in die 80er Jahre in der ehem. DDR im Einsatz. Ab 1985 außer Dienst gestellt, blieb diese MiG bis zum Oktober 1990 als Denkmal im Geschwader 37 “Klement Gottwald” in Drewitz. Luftstreitkräfte Afrikas und im nahen Osten fliegen diese MiG noch heute.

Der Entwurf stammt aus dem Jahre 1948. Das Konstruktionsteam nutzte dabei die deutschen Forschungsergebnisse zu gepfeilten Tragflächen (Nur mit solchen Flügeln kann die Schallmauer durchbrochen werden).

1949 flog der Prototyp und es begann die Serienproduktion. Ebenso wie der Einsitzer konnte der Hinterrumpf zum leichteren Triebwerkstausch abgezogen werden. Nachfolger der MiG-15 war die MiG 17, die gleich aussieht.

MiG-15 UTI: wurde als Kampfeinsatztrainer für die MiG-Unterschalljäger gebaut

Technische Kurzbeschreibung:

  • Rumpf: Ganzmetall-Halbschalenbauweise mit Spants und Stringern und tragender Außenhaut aus Duralumin - im Bug geteilte Ansaugöffnung - am Heck seitliche Bremsklappen -
  • Tragwerk: freitragender Mitteldecker in Ganzmetallbauweise - zwei Holme aus Stahl - Rippen aus Duralumin - auf jedem Flügel zwei Grenzschichtzäune, die der Flugstabilisierung dienen -
  • Leitwerk: freitragende Normalbauweise - Höhenleitwerk nach oben versetzt - Seitenleitwerk um 56° gepfeilt - Höhenleitwerk um 40° gepfeilt -
  • Fahrwerk: einziehbar mit Bugrad und ölpneumatischer Dämpfung;- hydraulische Betätigung - Notbetätigung durch Druckluft -

Technische Daten:

MiG-15 BIS
(Luftwaffenmuseum)

Nutzung

Trainingsjagdflugzeug

Besatzung

2 (Schüler/Lehrer)

Spannweite

10,08 m

Länge

10,10 m

Höhe

3,70 m

Flügelfläche

20,60 m²

Mittlere Flügeltiefe

2,04 m

Flügelstreckung

4,94

Vorderkantenpfeilung

35°

Leermasse

3.404 kg

Zuladung

maximal 1.804 kg

Startmasse

5.300 kg max.

Flächenbelastung

ca. 200 kg/m² max.

Antrieb

1 x RD-45F oder

Mikojan-Gurewitsch MiG-15 BIS Mikojan-Gurewitsch MiG-15 BIS MiG-15 BIS

.

1 x RD-45FA

Leistung

22,261 kN Startschub

.

später 1 x WK-1

Höchstgeschwindigk.

1.115 km/h in Bodennähe

Marschgeschwindigk.

820 km/h

Steiggeschwindigkeit

38,5 m/s in Bodennähe

Steigzeit

3,2 min auf 5.000 m

Gipfelhöhe

ca. 14.800 m

Reichweite

ca. 1.300 km

Bewaffnung

ein 12,7-mm-MG

.

   mit 150 Schuss

.

optional eine 23-mm-Kanone

.

   mit 80 Schuss

.

2 x 50 kg o. 1 x 100 kg Bomben

Diese MiG-15 UTI wurde als Kampfeinsatztrainer für die MiG-Unterschalljäger gebaut
Die MiG-15 UTI wurde als Kampfeinsatztrainer für die MiG-Unterschalljäger gebaut

 

Copyright © Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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