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1) Jagdflugzeuge, Abfangjäger, Aufklärungsflugzeuge:
 Hier sehen Sie Flugzeuge der Bundeswehr und des Warschauer Paktes. Interressant ist die Verfolgung der technischen Entwicklung von 1948 an, bis in die 1980er Jahre. Flugzeuge mit Schwenkflügel und Senkrechtstarter sind ausgestellt. Vor einigen Flugzeugen kann man richtig Angst bekommen.

2) Transportflugzeuge u. Technologieträger: Bomber, U-Bootjäger, Radarflugzeuge
 Die Überschrift ist nicht besonders aussagekräftig, da hier auch kuriose Modelle zu sehen sind. Zum Beispiel ein experimenteller Senkrechtstarter, die Rockwell OV-10 “Bronco”, Radaraufklärer, Bomber und Transporter. Schauen Sie einfach mal rein.

3) Hubschrauber: Transporthubschrauber, Kampfhubschrauber, SAR-Hubschrauber usw.

Leider ist zu diesem Thema die Ausstellung noch nicht komplett. Derzeit werden nur wenige Helikopter der ehemaligen Sowjetunion und Bundeswehr gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass im Austausch mit anderen Museen noch andere Exponate hinzukommen und dass weitere Hallen zum Schutz der Objekte geöffnet werden.
4) Historische Flugzeug: Messerschmitt, Fokker, Junkers, Bücker usw.

Auf dieser Seite sehen Sie interessante Maschinen aus den Anfängen der Fliegerei, bis hin zu den ersten Versuchen mit düsengetriebenen Flugzeugen. Um die technische Entwicklung chronologisch aufzuzeigen, läßt es sich hier nicht vermeiden, Flugzeuge der NS-Zeit mit Originalbemalung einzubeziehen.
5) Flugabwehr, Ortungsgeräte und Raketen des Luftwaffenmuseums:

6) Flugzeuge vom Technikmuseum Berlin: (war zu klein für eine eigene Seite)

Die Geschichte des Luftwaffenmuseums:
Das heutige Luftwaffenmuseum entstand 1957 in Appen, nördlich Hamburgs, als eine Sammlung militärischer Exponate mit dem damals sehr hohen Ziel, dem Besucher einen Überblick über die Geschichte der deutschen Militärluftfahrt zu geben.
Diese immer umfangreicher werdende Sammlung wurde 1987 von der Bundeswehr als ihr “Luftwaffenmuseum” übernommen. Nach der Einheit Deutschlands kamen die Flugzeuge und Geräte der Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee hinzu.
Danach konnte nicht übersehen werden, dass die Ausstellungsfläche auf die Dauer zu klein war, hinzu kam eine ungünstige Verkehrsanbindung. Deshalb ordnete der Bundesminister der Verteidigung 1994 den Umzug nach Berlin-Gatow an.
Seit dem 23. September 1995 präsentiert sich das Museum seinen Besuchern als ein “Museum im Aufbau”. In der Halle 3 erhält man einen ersten Einblick in die über hundertjährige Geschichte deutscher militärischer Luftfahrt. Beginnend mit der Rumpler Taube von 1910 spannt sich der Bogen über Doppeldecker des Ersten Weltkrieges, die bekannte Bf 109 des Zweiten Weltkrieges bis hin zu Strahlflugzeugen F-104 G “Starfighter” und MiG-21.
Von den über 160 Flugzeugen und Großgeräten können derzeit etwa 130 besichtigt werden. Die Ausstellung ist nichts statisches, sie verändert ständig ihr Aussehen. Neben den Flugzeugen werden auch auch Radargeräte und Raketen ihren Platz im Freigelände finden.
Das neue Heim des Luftwaffenmuseums hat eine lange Geschichte. 1935 - im Zuge der Wiederaufrüstung - wurden hier die Luftkriegsschule 2 und die Luftkriegsakademie als die wichtigsten neuen Ausbildungszentren der Luftwaffe in Berlin eröffnet.
Im Mai 1945 von der Roten Armee besetzt, zog den alliierten Vereinbarungen entsprechend im Juli 1945 die Royal Air Force auf dem Flugplatz ein, der den Namen RAF Gatow erhielt.
Während der Blockade West-Berlins 1948/49 lief die Versorgung der Westteile der Stadt neben Tempelhof und Tegel auch über Gatow. Besonders Massenbedarfsgüter wie Kohle und Salz wurden Tag und Nacht über Gatow an die Bevölkerung geliefert. Danach blieb Gatow der einzige Flugplatz der Royal Air Force “hinter dem eisernen Vorhang”.
Nach fast fünfzig Jahren verabschiedete sich 1994 die
Royal Air Force von Berlin und übergab Gatow an die Bundeswehr.
Zum 50 jährigen Bestehen der Luftwaffe wurde eine sehr schöne neue Halle für das Publikum freigegeben. Highlight ist m.E. die MiG-29, die seinerzeit von der ehem. DDR übernommen wurde.
Luftfahrzeuge der Bundeswehr:
Strahlgetriebene Kampfflugzeuge: Eurofighter Typhoon | MiG-29 | Tornado Panavia | Alpha Jet | F-4F Phantom II | F-104G Starfighter | Fiat G.91 | Hawker "Sea Hawk" Mk.4 | F-84 Thunderstreak
Schulflugzeuge: Piper PA 18 | Northrop T-38 Talon | Cessna T-37 Tweet | Grob G 120A | Beechcraft T-6 Texan II
Verbindungsflugzeuge: Dornier Do 27 | Dornier Do 28 | Piaggio P.149
Hubschrauber: Eurocopter UHT Tiger | Eurocopter EC 135 | Sikorsky CH-53-53 G/GS | NH-Industries NH 90 | MBB BO 105VBH | MBB BO 105 PAH / P | Westland Mk.88 Sea Lynx | Westland “Sea King” Mk.41 | Bell UH-1D “HUEY” | Eurocopter AS 532 U2 Cougar | Bristol 171 Sycamore HR.52
Transportflugzeuge: Airbus A310 | Transall C-160 | Canadair “Challenger” CL 601 | Nord Aviation N 2501D “Noratlas” | Airbus A400 M |
Marineflugzeuge: Dornier Do 28 Skyservant | Breguet 1150 Atlantic | Lockheed P-3 Orion |
Unbemannte Flugzeuge (Drohnen): RQ-4A EUROHAWK - Northrop Grumman | EADS Barracuda | KZO - Rheinmetall Defence | EMT Luna | EADS CL 289

Bilder vom Flugplatzfest 2012: Wie schon im letzten Jahr wurde der stillgelegte Flugplatz Gatow wieder zum Leben erweckt. Historische Flugzeuge landeten mittels einer Sondergenehmigung und konnten vom Publikum besichtigt werden, - offenbar im Konsens mit den Anwohnern. Ich habe das Gefühl, ganz Kladow / Gatow unterstützt Events dieser Art.
Es gab viele Einzelveranstaltungen zu sehen, die die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zogen, ferner die Ausstellung der Modellbauer. Es war ein gelungenes Fest für ganze Familien. Alle hatten viel Spaß und es herrschte eine entspannte und friedliche Atmosphäre.















Postanschrift:
Luftwaffenmuseum der Bundeswehr General-Steinhoff-Kaserne Kladower Damm 182 14089 Berlin
Tel.: 030 / 36 87 - 26 00 / 2601 Fax: 030 / 36 87 - 26 10 Email: LwMuseumBwEingang@Bundeswehr.Org Internet: www.mhm-gatow.de/ihr-besuch Museumsleiter: Herr Leonhardt (Leiter des Fördervereins: Herr Bonstedt)
Eingang: Ritterfelddamm / Am Flugplatz Gatow
Das Museum ist geöffnet:
Dienstag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. (Letzter Einlass um 17:00 Uhr). Montags geschlossen.
Rollrampen und Behindertentoiletten, sowie kostenlose Parkplätze sind vorhanden. Das Radfahren und Scaten auf dem Freigelände ist gestattet. Hunde sind auf dem Freigelände ebenfalls gestattet (Leinenzwang. Der Eintritt ist frei.
Jahresprogramm 2013:
- 15. + 16. Juni 2013: Modellflugtage
- 07. + 08. September 2013: Flugplatzfest / Tag der offenen Tür
Alle Fotos und z.T. Daten wurden mit freundlicher Unterstützung des Luftwaffenmuseums gefertigt.
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