- Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau -

National Museum of the

United States Air Force
(Wright-Patterson Air Force Base)

 

- Das größte Flugzeugmuseum der Welt in Dayton / Ohio -

Ihre Meinung, Ihre Fragen

Air Show in Dayton / Ohio 2010:

Bombardierung der Landebahn in Dayton / Ohio durch eine Boeing B-17 Flying Fortress (Fliegende Festung) Grumman E-2C Hawkeye: allwetterfähiges, trägergestütztes Flugzeug zur Überwachung des Luftraums Bell-Boeing V-22 Osprey: Kipprotorflugzeug mit vertikaler Start- und Landefähigkeit und Kurzstartfähigkeit Blue Angels fliegen 6 McDonnell Douglas F/A-18 Hornet: Beste Kunstflugstaffel der Welt in Dayton/Ohio 2010

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Kampfflugzeuge von der Nachkriegszeit bis heute:

Lockheed F-80C Shooting Star: Erster Düsenjäger der USA im operativen Einsatz (1945-1950) Lockheed U-2 Dragon Lady: Das bekannteste Spionageflugzeug der Welt fliegt in 21.335 Meter Höhe Douglas B-26K (A-26) Counter Invader: stark modifizierte Version von 1966 der Douglas A-26 Invader des Zweiten Weltkriegs Lockheed Martin F-22 Raptor: Das modernstes Kampfflugzeug der USA

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Transportflugzeuge, Technologieträger und Bomber von der Nachkriegszeit bis heute:

Northrop B-2 Spirit: strategischer Tarnkappenbomber der US Air Force für Langstrecken Boeing KC-97L Stratofreighter: Langstrecken-Frachtflugzeug hat 4 Propeller + 2 Strahltriebwerke Boeing RB-47H Stratojet: sechsstrahliger strategischer Bomber der U.S. Air Force ab 1951 Convair B-36 J Peacemaker: Der größte jemals von der USA geflogene Bomber mit 6 Propellern und 4 Düsen

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Verbindungsflugzeuge und Beobachtungsflugzeuge von der Nachkriegszeit bis heute:

Cessna O-2A Skymaster: sechsitziger Schulterdecker mit Doppelleitwerk und Schubpropeller De Havilland U-6A Beaver: Militärversion der DHC-2 Beaver von 1962 für die U.S. Army Cessna LC-126. militärische Version der Cessna 195 North American T-28A Trojan: Flugzeug von 1949 zur Schulung von Piloten

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Bomber und Transportflugzeuge vor und während des Zweiten Weltkriegs:

Junkers JU 88 D-1 / TROP: Deutscher Bomber im Zweiten Weltkrieg Douglas B-18 Bolo: zweimotoriger Bomber der USA im Zweiten Weltkrieg Martin B-10: Bomber, dessen Leistung mit den Jagdflugzeugen seiner Zeit mithalten konnte Martin B-26 Marauder: zweimotoriger amerikanischer Mittelstreckenbomber von 1940

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Kampfflugzeuge, Verbindungsflugzeuge und Schulungsflugzeuge vor und während des Zweiten Weltkriegs:

Mitsubishi A6M2 Zero: trägergestütztes Jagdflugzeug der kaiserlichen Marine Japans im Zweiten Weltkrieg Waco CG-4A Hadrian: Lastensegler der USA im Zweiten Weltkrieg für 13 Soldaten plus Material North American F-82B Twin Mustang: Begleitjäger für Langstrecken und Nachtjäger der USA von 1946 Focke-Wulf Fw 190 D-9 Langnase: Das bestes deutsche Jagdflugzeug des Zweiten Weltkriegs

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Fluggeräte aus den Anfängen der Luftfahrt:

Caproni Ca.36: schwerer italienischer Bomber im Ersten Weltkrieg Caquot Type R Observation Balloon: diente der taktischen Gefechtsfeldaufklärung im Ersten Weltkrieg Martin MB-2 (NBS-1): Der Bomber wurde von den US-Streitkräften ab 1920 in größeren Stückzahlen beschafft Curtiss 1911 Model D Type IV: Das Flugzeug wurde bei den U.S. Army Signal Corps ab 1911 eingesetzt

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Testflugzeuge, Forschungsflugzeuge und Prototypen:

Ryan X-13 Vertijet: Experimentalflugzeug, das aus einer senkrechten Position starten und landen konnte McDonnell XF-85 Goblin: Flugzeug wurde im Bombenschacht der B-36 mitgeführt und wieder aufgenommen Avro Canada VZ-9AV Avrocar: geheimes US-Militärprojekt, das einer fliegenden Untertasse glich Northrop Tacit Blue: Demonstrator sollte Funktion der Stealth-Technologie beweisen

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Hubschrauber:

Kaman HH-43B Huskie: fliegt nach dem Vorbild Flettners mittels  ineinandergreifender Doppelrotore Sikorsky UH-19B Chickasaw: Mehrzweck-Hubschrauber der United States Army und U.S. Air Force Sikorsky YH-5A Dragonfly: Einer der ersten Hubschrauber der USA von 1943 Sikorsky MH-53M Pave Low IV: kampfwertgesteigerte Variante für nächtliche Tiefangriffe auf langen Strecken

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National Museum of the United States Air Force und Wright-Patterson Air Force Base in Dayton / Ohio (USA)

Das Museum ist das offizielle Museum der United States Air Force und gleichzeitig das älteste und größte Museum der Welt für militärische Luftfahrt. Es liegt am Rande der Wright-Patterson Air Force Base nahe Dayton im US-Bundesstaat Ohio.

Auf rund 60.000 m² überdachter Fläche und einem Freigelände sind etwa 300 Luftfahrzeuge ausgestellt, dazu kommen Raketen, Waffen, Flugmotore und ähnliches. Von der Vielfalt der Ausstellungsstücke wird man regelrecht erschlagen. Auf der mit einem Shuttle zu erreichenden Air Force Base sind in 2 Hallen viele Test- und Versuchsflugzeuge neben diversen Präsidentenmaschinen ausgestellt. Zum Besuch des militärischen Bereichs ist ein gültiger Reisepass erforderlich. Jährlich besuchen über 1 Millionen Menschen die Ausstellung.

Organisatorisch gehört das Museum zum Air Force Materiel Command der US-Luftwaffe und finanziert sich zu einem Teil durch staatliche Gelder und zum anderen Teil über eine Stiftung.

In der Frühzeit der Fliegerei lebten und arbeiteten hier in Dayton die Pioniere des Flugzeugbaus - die Gebrüder Wright - die nach zeitgenössischer US-Ansicht die ersten kontrollierten Motorflüge der Welt durchführten. Nach dem 2. Weltkrieg wurden auf der Air Force Base viele Versuche mit erbeuteten Flugzeugen aus Nazi-Deutschland vorgenommen. Später wurden neuartige und geheime Flugobjekte ausprobiert, wie z.B. das Spionageflugzeug Lockheed U-2. Im Weiteren wurden von der CIA beschaffte Flugzeuge der Sowjetunion getestet und nachgeflogen, wie die MiG-15 und MiG-17. In den 1950er und 1960er Jahren konnte es folglich vorkommen, dass mitten in Amerika gegnerische Kampfflugzeuge der UdSSR am Himmel über Dayton gesichtet wurden !

Mit dem Air Force Research Laboratory und dem Aeronautical Systems Center beherbergt der Stützpunkt heute noch die wichtigsten Forschungszentren für Waffensysteme und Grundlagenforschung der US-Luftwaffe. Ferner ist auf der Wright-Patterson Air Force Base das Hauptkommando der Air Force Materiel Command (AFMC) stationiert, das für die Entwicklung, Beschaffung und Wartung der Technik und Ausrüstung der Luftwaffe zuständig ist. Insgesamt arbeiten rund 20.000 Menschen auf dem Arial.

Am 21. November 1995 wurde auf dem militärischen Gelände das Abkommen von Dayton paraphiert, welches den Bosnienkrieg zwischen den bosnischen Serben, Kroaten und Muslimen beendete.

 

 

 

 

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