Lexikon der Flugzeuge

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Robin 2160 D Acrobin: Reiseflugzeug

Robin 2160 D Acrobin
DR 300 -180 R
(ILA 2002) DR 400-180 Regent
(ILA 2004) DR 500 President
(Fürstenwalde 2004) Robin 2100 A Club
(Fürstenwalde 2004) Robin 2160 D Acrobin
(Fürstenwalde 2004)

Technische Daten:  folgen demnächst

 

Beschreibung und geschichtliche Entwicklung:

Der Bau und die Ausstattung der Flugzeuge erfolgt in handwerklicher Bauweise, gemischt mit der Technologie, die im modernen Flugzeug heute erforderlich ist. Das Flugzeug ist ein 1-motoriger Tiefdecker mit einem festen Dreibein-Fahrwerk mit lenkbarem Burrad.

Die Robin beruhte auf dem früherem Konzept von Jean Delemontez, einem 4-sitzigen Flugzeug, dessen Weiterbau aber zunächst aufgeschoben wurde. Zusammen mit Pierre Robin konstruierte und produzierte Jean Delemontez zwischen 1957 und 1972 die Maschine, die zunächst “Jodel” genannt wurde.

Dem ersten Modell DR-100 folgten DR-220, DR-221 und DR-250, jeweils ausgestattet mit Knickflügel und 4-sitziger Kabine. Danach kamen noch die Modelle DR-253 und DR-300 auf den Markt, letztere in mehreren Varianten.

Schliesslich führte die Entwicklung zu den Modellen DR-400, die schon mit einem Dreibein-Fahrwerk ausgestattet waren. Der Erstflug der DR 400 fand 1972 statt. Die DR 400/125 und eine DR 400/180 flogen beide im selben Jahr.

Seit dieser Zeit wurde eine Vielzahl verschiedener Varianten angeboten, die sich im wesentlichen im Motor und bei der Kabinengestaltung unterscheiden. Die DR 400-120 ist mit der geringsten Motorleistung versehen. Dieses Modell wird auch heute noch als DR 400-120 Dauphin angeboten. Als Antrieb kam der Motor Lycoming O235 mit 112 Ps zum Einsatz. Die DR 400/120 ist eigentlich ein 2-Sitzer, in dem zwei Kinder auf der hinteren Bank sitzen können. Sie ist eine sparsame Maschine,die nur etwa 11-12 Liter auf 100 Flug-Kilometer verbraucht. Die Reichweite beträgt rund 900 km.

Die DR 400-125 wurde 1995 auf den Markt gebracht und hat einen 125 Ps Einspritzermotor.

Die DR 400-140 Dauphin wird mit 160 Ps angetrieben und ist ein echter Viersitzer. Die 4-sitzige DR 400-160 Chevalier wird zwischenzeitlich ebenfalls mit einem 160 Ps Lycoming O320 und vier Sitzen gebaut.

Mit einem anderen Propeller, erhöhter Kraftstoffkapazität und geringfügig verändertem Flügel wurde daraus ab 1980 die DR 400-160 Major. Die bis zu 5-sitzige DR 400-180 Regent und DR 400-180R Remo werden von einem Lycoming O360 mit 180 Ps angetrieben. Die “Remo” ist dabei für den Segelflugzeugschlepp optimiert. Ebenfalls für den Schlepp von Segelflugzeugen ist die DR 400-200R Remo optimiert, das leistungsstärkste Modell der DR 400-Reihe, das durch einen 200 Ps Lycoming O360 mit Verstellpropeller versehen ist.

Zwischen 1987 und 1989 wurde die DR 400-RP mit einem Porsche-Flugmotor und 212 Ps gebaut. Nach etwa 100 verkauften Triebwerken stellte die Firma Porsche die Flugmotorenherstellung leider wieder ein.

Seit ein paar Jahren gibt es eine Fortentwicklung der DR400/180. Sie heißt DR 500 President und wurde 1997 zunächst als DR 400/200 vorgestellt. Unter ihrer Haube stecken satte 200 PS, produziert von einem Lycoming-Einspritzer. Es entstand ein Elegantes und schnelles Reiseflugzeug für 5 Personen (4+1) mit edeler Ausstattung und neuem Cockpit mit “Rund-Um-Sicht”. Die Kabine wurde deutlich auf 1,20 m verbreitert. Trotz der dadurch vergrößerten Stirnfläche wartet die DR500 mit Flugleistungen auf, die denen der Regent in manchen Aspekten überlegen sind. Sie steigt etwas besser, und auch bei Cruise stellen sich spürbar mehr Stundenkilometer ein.

Mit der Entwicklung brauchbarer Diesel-Flugmotoren ist seit Oktober 2004 eine Variante der DR 400 Dauphin, die DR 400-135 CDI, verfügbar. Die positiven Eigenschaften der neu entwickelten Dieselmotoren (Thielert Centurion 1.7 mit 135 Ps), wie geringer Verbrauch und Verschleiß und Verwendung von Dieseltreibstoff kommen hier zum Tragen. 

Die Robin 2100 und 2160 sind die kleineren Schwestern der Robin 400, jedoch ohne Knickflügel. Mit 160 PS ist sie ausreichend motorisiert und bringt den Piloten und einen Mitflieger mit rund 180 km/h zuverlässig ans Ziel.

 

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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