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Flugzeuge und Hubschrauber imAir and Space MuseumWashington D.C.- Smithsonian Institution -

Beschreibung der "Excalibur III":

Bei der abgebildeten North American P-51C Mustang handelt es sich um eine modifizierte Version mit Zusatztanks für Langstreckenrennen. Mit dem Flugzeug wurde etliche Rekorde gebrochen.

  • Am 29. Mai 1951 flog Captain Charles F. Blair eine “Excalibur III” von Norwegen über den Nordpol nach Alaska in einem Rekordflug von 10 ½ Stunden.
  • Vier Monate zuvor flog die Excalibur III von New York nach London in weniger als 8 Stunden und brach damit den bis dahin bestehenden Rekord mit über einer Stunde in dieser Klasse.
  • Die Excalibur III gewann 1946 und 1947 die “Bendix Air Race” und erreichte 1947 damit den transkontinentalen Geschwindigkeitsrekord.

Technische Daten: P-51 D

Besatzung 1
Nutzungr Abfangjäger und
. Langstrecken-Begleitjäger
Länge 9,82 m
Spannweite 11,28 m
Höhe 4,15 m
Flügelfläche 25,30 m²
Antrieb Rolls-Royce
Alternativ Packard-Merlin V-1650-7
Art 12-Zylinder-V-Motor
Leistung ca. 1.700 Ps
Höchstgeschwindigkeit 700 km/h auf 7.650 m
Reisegeschwindigkeit 525 km/h auf 3.050 m
Größte Reichweite 3.307 km (mit Abwurftank)
Dienstgipfelhöhe 12.500 m
Leergewicht 3.450 kg
Fluggewicht 5.260 kg
Bewaffnung 6 x 0.50 Browning MG53-2
. bis zu 900 kg-Bomben
. oder zehn 12,7 cm Raketen

Allgemeine Beschreibung:

Die North American P-51 Mustang ist ein einmotoriges, einsitziges Ganzmetall-Jagdflugzeug des Zweiten Weltkriegs. Es wurde im Zweiten Weltkrieg vor allem als Begleitjäger der US-amerikanischen Bomberverbände gegen das Deutsche Reich und Japan eingesetzt.

Ursprünglich erhielt die North American Aviation den Auftrag, ein vollkommen neues Jagdflugzeug zu entwickeln und zu bauen. Das Flugzeug konnte nach nur 117 Tage Entwicklungszeit zu seinem Jungfernflug starten. Heraus kam ein außerordentliches Flugzeug, dass schnell, relativ wendig und vergleichsweise einfach zu fliegen war. Es wurde schließlich zu einem der erfolgreichsten Jäger des 2. Weltkrieges. Die "Mustang", wie die Briten die P-51 nannten, hatte zuerst den 1.150 PS starken Allison V1710 Motor als Antrieb. Mit diesen Antrieb erbrachte die Mustang Mk.I aber nur mäßige Leistungen in mittleren und großen Höhen.

Die Mustang, deren erster scharfer Einsatz im Mai 1942 erfolgte, wurde daher zunächst ausschließlich als schneller Jagdbomber und als Aufklärungsflugzeug im niedrigen Höhen verwendet. Die USAAF bestellte ebenfalls P-51 und P-51A als Jagdflugzeuge sowie die A-36A Apache als Sturzkampfflugzeug.

Die englische Royal Air Force übernahm 1942 vorerst 620 Mustangs, nachdem sie durch den Merlin-Motor von Rolls Royce verbessert wurden. Das Ergebnis war die P-51B, mit der die Erfolgsstory begann. Sie war den in Deutschland eingesetzten Messerschmitt Bf 109 G und Focke Wulf FW 190 u.a. überlegen. Dies war aber auch in erheblichem Maße der besseren Pilotenausbildung zu verdanken.

Die in Inglewood (L.A.) gebaute P-51B und die in Dallas (Texas) gebaute, identische P-51C waren im Dezember 1943 die ersten Langstrecken-Begleitjäger der USAAF, die die schweren Bomber der US Air Force bis über Ziele tief im Deutschen Reich eskortieren konnten. Zudem war die Vorgabe der deutschen Abfangjäger meist so, dass sie die Bomber direkt attackierten. Dabei wurden sie vom US-Jagdschutz mit Höhenvorteil (bis zu 12.000 m) angegriffen. Außerdem war die P-51 in allen Höhenlagen etwa 50 bis 80 km/h schneller als die vergleichbare Messerschmitt Bf 109. Mit den ausgezeichneten Flugleistungen der Merlin-Mustang, die in immer größerer Zahl eingesetzt wurde, konnten die deutschen Jagdflugzeuge erst Ende 1944 wieder technisch gleichziehen - jedoch zu spät.

Nachdem die ersten im Kampf gemachten Erfahrungen vorlagen, wurden weitere Verbesserungen auf Anregung der Piloten vorgenommen. North American entschied, eine tropfenförmige Haube an der Mustang anzubringen, damit der Pilot eine 360-Grad Rundumsicht hatte. Auch der rückwärtige Teil des Rumpfes wurde nochmals verändert. Dieses Modell wurde als P-51D bekannt und verfügte über einen besseren Motor, verstärkte Flügel und 2 weitere, in den Flügeln angebrachte Maschinengewehre.