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Klemm KI 107: Neuauflage nach dem Krieg - Rumpfkonstruktion aus Sperrholz

Klemm KI 107

1938 entwickelte die Klemm-Flugzeugbau GmbH das zweisitzige Leichtflugzeug KI 107. Charakteristisch für die Maschine, von der bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nur sieben Exemplare gefertigt wurden, war die Rumpfkonstruktion aus Sperrholz-Teilschalen.

1955 überarbeitete die Vermögensverwaltung Hanns Klemm Flugzeugbau gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Bölkow die vorhandenen Pläne. Die KI 107 erhielt unter anderem einen neuen Motor sowie ein freitragendes Fahrwerk.

Bei Piloten war die KI 107 vor allem aufgrund ihrer ausgeglichenen Flugeigenschaften beliebt. Die Klemm KI 107 mit der Werknummer 129 und dem Kennzeichen D-ECOH stammt aus dem Jahr 1959. Sie flog bei verschiedenen Sportfliegerschulen und Luftsportvereinen in Deutschland, bis sie 1979 zum Bereich Theoretische Meteorologie der Freien Universität Berlin kam. 1985 übernahm der Flugsportclub Charlottenburg die KI 107, die schließlich 1987 aus dem Zulassungsregister gestrichen wurde.

Ab 1960 wurde das Modell in Bölkow Bo 207 umbenannt. Als Nachfolgemodelle gelten die Bölkow Bo 208 Junior und die zweisitzige Bölkow Bo 209 Monsun.

Technische Daten:

Bölkow Bo 207
  • Typ: Klemm KI 107 C
  • Hersteller: Apparatebau Nabern GmbH, Nabern
  • Verwendungszweck: Sportflugzeug
  • Besatzung/Passagiere. ...1 Pilot und 2 Passagiere
  • Baujahr: 1959
  • Motor: Lycoming 0-320 (150 PS)
  • Spannweite: 10,84 m
  • Länge: 8,30 m
  • Leergewicht: 625 kg
  • Stückzahl: 55 (erhalten: etwa 17)
Klemm KI 107

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 


 

 

 

 

 

 

 

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